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Diagnostik, Beratung und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen bei: 


(für Kinder)

-Sprachentwicklungsverzögerungen (SEV)

-Sprachentwicklungsstörungen (SES)

-Dyslalien (fehlerhafte Lautbildung, Lispeln)

-Myofunktionelle Störungen (Verbesserung des Schluckmusters bei Vorverlagerung der Zunge, z. B. bei Zahnspangenversorgung)

-Gebärdenunterstützte Kommunikation (GuK) nach Etta Wilken (Sprachanbahnung)

-Störungen des Schriftspracherwerbs (s. AFS-Methode, Warnke®-Verfahren)

Was ist die AFS-Methode?

Die Methode ist eine pädagogisch-didaktische offene Methode um legasthenen und dyskalkulen Menschen zu helfen.
Legasthenie bezeichnet die Problematik, wenn offensichtlich intelligente Kinder Unterschiede in ihren allgemeinen Leistungen und den Leistungen, die sie in der Schule beim Erlernen des Schreibens und Lesens erbringen, zeigen. Dies hat biogenetische Ursachen.

Die Kinder sind zeitweise unaufmerksam, wenn sie in Berührung mit Symbolen (Buchstaben, Zahlen) kommen, während sie bei anderen Tätigkeiten sehr aufmerksam sind. Diese Unaufmerksamkeit führt zu Wahrnehmungsfehlern und damit zu Rechtschreibfehlern.

Mit speziellen pädagogischen-didaktischen Interventionen und mit auf die speziellen Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmten Lehrmethoden, können auch legasthene und dyskalkule Menschen Lesen, Schreiben und Rechnen lernen.

Das pädagogische AFS-Testverfahren wurde für die Feststellung einer eventuell vorhandenen Legasthenie/LRS (Lese-Rechtschreibschwäche), Dyskalkulie (Rechenschwäche) entwickelt. Sie ist wissenschaftlich anerkannt.
Es kann schon in der zweiten Hälfte der ersten Schulstufe eingesetzt werden.
Die Testergebnisse zeigen die betroffenen Sinnes- und Funktionsbereiche und ermöglichen die Planung eines individuellen Trainingsprogrammes.
Eine Einzelstunde Legasthenietraining dauert 60 Minuten. Zusätzlich ist ein tägliches häusliches Training notwendig.

A steht für Aufmerksamkeit, F für Funktion und S für Symptom.
Wichtig ist das Lernen der Aufmerksamkeitsfokussierung beim Schreiben, Lesen und Rechnen.
Ein weiterer Bereich ist die Funktion (Schärfung der Sinneswahrnehmungen Hören und Sehen), der Raumlage (Lage der Buchstaben) und das Körperschema.
Das Symptomtraining befasst sich mit den Fehlern beim Lesen und Schreiben.

Die Durchführung des Testverfahrens und des Trainings obliegt nur diplomierten Legasthenietrainern. Diese arbeiten auf pädagogisch-didaktischer Ebene, da es bei der Primärlegasthenie nicht um eine Krankheit oder Schwäche handelt.

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Homepage:

https://blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com (Dr. Astrid Kopp-Duller)


-zentrale auditive Wahrnehmungsstörungen nach Fred Warnke


Was ist das Warnke®-Verfahren?

Das Warnke®-Verfahren bietet eine neue Möglichkeit der Behandlung von Lern- und Konzentrationsstörungen an, die Probleme beim Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen verursachen können.
Dabei setzt es an den Ursachen der Symptomatik an, nämlich den nicht ausreichend entwickelten Automatisierungen im Bereich des Hörens, des Sehens und der Motorik.
Die betroffenen Kinder haben oft schon jahrelang konventionelle Therapie erhalten, ohne dass ein bahnbrechender Erfolg bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeiten zu verzeichnen war.
Das alleinige Trainieren der Symptome (defizitorientiert) bringt bei den Kindern und Jugendlichen mit Störungen der Automatisierungen keine Verbesserung.
Auffälligkeiten zeigen sich zusätzlich oft u. a. in mangelnder Konzentrationsfähigkeit, beeinträchtigter Merkfähigkeit, motorischer Unruhe, verlangsamter Reaktionsfähigkeit und Arbeitsweise, schlechtem Sprachverständnis und eventuell verwaschener Artikulation.
Dabei verfügen die Kinder und Jugendlichen eigentlich über ein gutes geistiges Leistungspotential, dass sie jedoch aufgrund der o. g. Schwierigkeiten nicht ausschöpfen können.
Diese Störungen der Automatisierungen verschwinden nicht mit fortschreitendem Wachstum. Sie können aber in jedem Alter trainiert werden.
Mit dem Warnke®-Verfahren kann ein solcher Entwicklungsrückstand nachgeholt werden. Aufgrund der Plastizität des Gehirnes gibt es keine Altersgrenzen für das Training. Es handelt sich um ein vielseitiges Übungsprogramm, in dessen Mittelpunkt ein medizinisch-apparatives Training steht.
Studien der Medizinischen Hochschule Hannover unter Leitung von Dr. Uwe Tewes und der Universität Magdeburg (2001) belegen die Wirksamkeit dieses medizinisch-technischen Verfahrens.
In einem umfangreichen Prüfverfahren werden Entwicklungsrückstände der Probanden in den einzelnen Bereichen erfasst und eine Therapieplanung durchgeführt. Bei der Befunderhebung sollten die Eltern anwesend sein, um die Probleme ihrer Kinder zu verstehen.
Wichtig für den nachhaltigen Erfolg ist die Einbindung der Eltern in die Therapie.
Die halbe tägliche Trainingsstunde zu Hause kann zunächst als Belastung empfunden werden. Mit einsetzender Besserung der Symptomatik macht das Training jedoch oft Spaß.
Je nach Schweregrad, Komplexität der Störung und möglicher Trainingsfrequenz kann man etwa mit einer Therapiedauer von ein bis zwei Jahren rechnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der homepage:
www.meditech.de


(für Erwachsene)

-Aphasien (Verlust oder Störung der erworbenen Sprache)


-Dysarthrien (Störung des Sprechens und der Stimme)


-Sprechapraxien (Störung der Artikulationsplanung)

-Dysphonien (funktionelle und organische Stimmstörungen)


-Dysphagien (Schluckstörungen, Nahrungsaufnahmestörungen)


-Behandlung von Facialisparesen (Gesichtsmuskulaturlähmungen)


Zu den Behandlungen gehören je nach Patient und Störungsbild therapiebegleitende Eltern- und Angehörigenberatungen, damit auch im Alltag Kommunikationsstrategien oder die Sprache unterstützende Verhaltensweisen in der Familie eingesetzt werden können.



Selbstverständlich übernehme ich auch ärztlich verordnete Hausbesuche.

Die Anwendungen erfolgen in der Regel nach ärztlicher Verordnung.
Es handelt sich um ambulante Einzelbehandlungen von 30, 45 oder 60 Minuten.
Die Dauer richtet sich nach Art und Schweregrad der jeweiligen Störung.


Die Behandlungen erfolgen ein- bis zweimal in der Woche.
Termine werden nach telefonischer Vereinbarung vergeben





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